Nachrichten

Der Film "24 Wochen" am 22. September im Votivkino (September 2016)
 
Am 22. September zeigt das Institiut für Ehe und Familie um 20.00 den Film "24 Wochen" im Wiener Votivkino. Im Anschluss findet eine Diskussion zum Thema der Grenzen unserer Entscheidungskompetenzen unter Beteiligung von PRENET statt. Im Film geht es um eine erfolgreiche Frau, bei deren zweiter Schwangerschaft ein positiver Befund auf Trisomie 21 gestellt wurde und schildert eindrucksvoll die damit verbundenen Konflikte und Krisen.
Die Einaldung zur Veranstaltung finden Sie hier.
 
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Noch ein Filmtipp (März 2016)
 
Am 15. April ist der offizielle Kinostart von "Futurebaby", dem neuen Film von Maria Arlamovsky, der gerade in Graz auf der Diagonale vorgestellt wurde. 
Futurebaby ist ein Film über die Zukunft menschlicher Fortpflanzung, mitten in der Gegenwart. Maria Arlamovsky begibt sich auf eine globale Spurensuche zu Betroffenen und Forschern, zu Eizellenspenderinnen und Leihmüttern, in Labors und Kliniken. Näheres zum Film und zu diversen Diskussionsveranstaltungen mit der Regisseurin finden Sie hier.
 
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Kathalische Frauenbewegung fordert weltweites Verbot von Leihmutterschaft (März 2016)
 
In einer Pressemitteilung zum Internationalen Frauentag fordert die Katholische Frauenbewegung ein weltweites Verbot von kommerzieller Leihmutterschaft. Die Pressemitteilung im Wortlaut finden Sie hier.
 
Am 06. April um 18.00 in 1090, Sensengasse 3/C3 veranstaltet die Katholische Frauenbewegung gemeinsam mit WIDE (Entwicklungspolitisches Netzwerk für Frauenrechte und feministische Perspektiven) zu diesem Thema eine Diskussionsveranstaltung mit dem Titel "Streitfall Leihmutterschaft. Transnationale Reproduktionsmärkte, Rechte und Handlungsmacht". Referentin ist die deutsche Soziologin und Expertin in Fragen Entwicklungszusammenarbeit und Gender Christa Wichterich.
 
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Fimtipp (März 2016)
 
Am 23.03 strahlt das erste deutsche Fernsehen um 20.15 einen Film zum Thema PND aus. Hier finden Sie Informationen zum Film "Nur eine Handvoll Leben". 
 
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24 Wochen - Film zum Thema Spätabtreibung auf der Berlinale 2016 (Februar 2016)
 
Auf der Berlinale 2016 wurde der neue Film der deutschen Filmemacherin Anne Zahra Berrached mit dem Titel "24 Wochen" vorgestellt. Im Film geht es um eine erfolgreiche Frau, bei deren zweiter Schwangerschaft ein positiver Befund auf Trisomie gestellt wurde und schildert eindrucksvoll die damit verbundenen Konflikte und Krisen.
 
Die Beschreibung des Films im Berlinaleprogramm samt Trailer finden Sie hier.

Einen anderen Trailer auf Youtube finden Sie hier.
 
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Stellungnahme von PRENET zum Entwurf des Fortpflanzungsmedizingesetzes (Dezember 2014)
 
PRENET hat im Zuge des Begutachtungsverfahrens eine ausführliche Stellungnahme zum Entwurf des neuen Fortpflanzungsmedizingesetzes erarbeitet. In dieser Stellungnahme finden Sie eine fundierte Argumentation gegen die Zulassung der Präimplantationsdiagnostik, die im Zuge der Novellierung des Gesetzes in bestimmten Fällen ermöglicht wird.
 
Die Stellungnahme im Wortlaut finden Sie hier.
 
 
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Neue Pränataltests mit unerwünschten Folgen (Oktober 2014)
 
Im Schweizer Tagesanzeiger wurde in einem Artikel auf die unerwünschten Folgen der neuen vorgeburtlichen Bluttests hingewiesen. Diese würden nicht zuletzt dazu führen, dass die gesamte vorgeburtliche Diagnostik verzögert wird und es deshalb zu vermehrten Spätabtreibungen kommt.
 
Den Artikel nachlesen können Sie hier.
 
Es gibt aber auch durchaus positive Nachrichten aus der Schweiz zu vermelden. Die Zahl der Trisomie-21-Geburten hat sich in den letzten Jahren verdoppelt.
 
Den diesbezüglichen Artikel nachlesen können Sie hier.
 
 
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Aktuelle Stellungnahme zur Präimplantationsdiagnostik (August 2014)
 
Nach der Legalisierung der PID in der BRD wird auch in Österreich der Ruf immer laut, die Präimplantationsdiagnostik unter bestimmten Voraussetzungen zu erlauben. PRENET wendet sich ausdrücklich gegen diese Bestrebungen und begründet diese Ablehnung in einer ausführlichen Stellungnahme.
 
Die Stellungnahme nachlesen können Sie hier.
 
 
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Stellungnahme zum Bluttest (April 2014)
 
Das Netzwerk gegen Selektion durch Pränataldiagnostik hat im März 2014 anlässlich des 5. Jahrestages der Unterzeichnung der UN-Behindertenrechtskonvention durch die BRD einen Stellungnahme zum Thema Bluttests zur Früherkennung von Chromosomenabweichungen veröffentlicht, in der der Widerspruch zwischen Inkusionsbemühungen für Menschen mit Behinderungen und eugenischen Praktiken im Rahmen der Pränataldiagnostik sehr gut herausgearbeitet wird.
 
Die Stellungnahme nachlesen können Sie hier.
 
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Das gläserne Kind (November 2011)

Die Wochenzeitung "DIe Furche" hat in ihrer Ausgabe vom 24.11. dem Thema Reproduktionsmedizin einen Schwerpunkt gewidmet. Sie finden darin Texte zu den Themen Eizellenspende, einem neuen Bluttest zur frühzeitgen Erkennung von Trisomie 21 und zur Bioethikkommission.

Den Schwerpunkt nachlesen können Sie hier.

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Studie "Schwangerschaftserleben und Pränataldiagnostik"
(September 2011)

Das Beratungszentrum für Schwangere in Graz führte von August 2007 bis Juni 2008 eine Befragung schwangerer Frauen zu den Themenbereichen Schwangerschaftserleben und Pränataldiagnostik durch.  Für die quantitativ-empirische Studie wurden 511 ausgefüllte Fragebögen ausgewertet.
Zur Pränataldiagnostik wurde der Wissensstand der befragten Frauen und der Beratungs- und Informationsbedarf erfasst. Ferner wurden persönliche Einstellungen und Gründe für oder gegen die Inanspruchnahme von PND eruiert.

Obwohl die Studie nicht mehr ganz neu ist, sind - angesichts der allgemein sehr schlechten Datenlage zu diesem Thema - die Ergebnisse durchaus interessant.

Den Bericht zur Studie finden Sie hier.

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PRENET-Stellungnahme zum Informationspaket der Vorarlberger Ärztekammer zur Pränataldiagnostik (Juli 2011)

Die vorliegende Stellungnahme bezieht sich auf das im Juli 2010 von der Vorarlberger Ärztekammer herausgegebene Informationspaket zum Thema Pränataldiagnostik. Die Materialien wurden von der Vorarlberger Landesregierung in Auftrag gegeben und der Fachgruppe Gynäkologie und Geburtshilfe der Ärztekammer Vorarlberg in Zusammenarbeit mit der Beratungsstelle Schwanger.li und dem Institut für Sozialdienste erstellt. Die Materialien stellen das erste umfassende Informationspaket in Österreich für ÄrztInnen und werdende Eltern zu diesem Thema dar und es bestehen derzeit Überlegungen, dass sie zukünftig in ganz Österreich eingesetzt werden sollen.
Einige Mitglieder von PRENET haben sich deshalb sehr intensiv mit den Unterlagen beschäftigt und eine ausführliche Stellungnahme formuliert, in der Verdienste und Mängel der Materialien detailiert untersucht wurden.

Im Folenden finden Sie die in drei Teile gegliederten Informationsmaterialien sowie die Stellungnahme von PRENET, die sich an dieser Dreiteilung orientiert:

Broschüre: Pränataldiagnostik. Was? Wie? Wozu?
Empfehlungen für die ärztliche Beratung im Rahmen der PND
Informationsbrief "Mutter-Kind-Pass oder mehr?"
Stellungnahme von PRENET



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Deutscher Bundestag beschließt beschränkte Zulassung der Präimplantationsdiagnostik (Juli 2011)

Nach mehrmonatiger und intensiver Debatte hat der Deutsche Bundestag am 07. Juli mit deutlicher Mehrheit für die Zulassung der Präimplantationsdiagnostik (PID) unter bestimmten Bedingungen gestimmt. Dr. Oliver Tolmein, ein deutscher Jurist, der sich seit Jahren intensiv und kritisch mit den Themen PND, PID und eugenische Indikation beschäftigt, hat die Entscheidung des Bundestages in seinem BLOG in der FAZ kommentiert.

Diesen Kommentar finden Sie hier.

In diesem Zusammenhang rückt auch die Reproduktionsmedizin an sich wieder mehr in den Blickpunkt.
Dazu hat der Ethikbeirat der Österreichische Liga für Kinder- und Jugendgesundheit ein Positionspapier mit dem Titel
"Kinder der Reproduktionsmedizin - wer denkt da an die Kinder" veröffentlicht, dass im Juni im Rahmen einer Pressekonferenz der Öffentlichkeit präsentiert wurde.

Das Positionspapier finden Sie hier.

Die österreichische Wochenzeitung "Die Furche" hat in ihrer Ausgabe vom 20.07. dem Thema PID und Reproduktionsmedizin einen Schwerpunkt gewidmet. Die Beiträge finden Sie hier.
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Häufig gestellte Fragen zum Thema Schadenersatzrecht und Pränataldiagnostik (Mai 2011)

Die aus unserer Sicht sehr unglückliche öffentliche Debatte zur Frage der Novellierung des Schadenersatzrechts (siehe unten) hat PRENET dazu veranlasst, sogenannte FAQs zu diesem Thema zusammenzustellen. Diese Frage-Antwort-Sammlung soll alle Interessierten in Diskussionen zu diesem Thema unterstützen und dabei helfen, die immer wieder geäußerten Argumente gegen eine Änderung des Schadenersatzrechts zu entkräften.

Die FAQs finden Sie hier.

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Pressegespräch von PRENET zum Thema Schadenersatzrecht (Mai 2011)

Am 13. Mai 2011 veranstaltete PRENET ein Pressegespräch zum Thema "Schwangerenbegleitung: Eine Frage der Risikoabsicherung?" Mit dem Pressegespräch wollten wir unter anderem die Frage der Novellierung des Schadenersatzrechts (siehe unten), die durch die Neubesetzung im Justizministerium aus den Medien verschwunden ist, wieder ins Spiel bringen.

Die Presseaussendung zu diesem Gespräch können Sie hier nachlesen.
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Stellungnahme von PRENET zu öffentlichen Debatte über den Entwurf zur Novellierung des Schadenersatzrechts (Jänner 2011)

In den letzten Tagen hat es zahlreiche mediale Beiträge zum Entwurf  zur Novellierung des Schadenersatzrechts (siehe unten) gegeben, die wir aus Sicht von PRENET nicht unwidersprochen lassen wollen. Der Entwurf wurde von vielen ExpertInnen heftig kritisiert und unter anderem als gegen die Rechte von Frauen gerichtet interpretiert.

PRENET hat dazu eine Stellungnahme verfasst und als Presseaussendung verschickt. Die Stellungnahme können Sie hier nachlesen.

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Gesetzesentwurf von Justizministerin Bandion-Ortner zur Verhinderung von schadenersatzrechtlichen Ansprüchen im Zusammenhang mit der Geburt von Kindern mit Behinderung (Dezember 2010)

Am 16. Dezember hat Justizministerin Mag. Claudia Bandion-Ortner gemeinsam mit Nationalratsabgeordneten Dr. Franz-Josef Huainigg den Entwurf für eine Novelle des Schadenersatzrechtes präsentiert, mit dem verhindert werden soll, dass aus der unerwünschten Geburt eines behinderten Kindes schadenersatzrechtliche Ansprüche abgeleitet werden können. PRENET begrüßt diesen Entwurf, der mit 01. Juni 2011 in Kraft treten soll, ausdrücklich und wir freuen uns, dass es in diesem Zusammenhang endlich zu einer zufrieden stellenden Lösung kommt.

Den Entwurf können Sie hier nachlesen.

Eine diesbezügliche Presseaussendung der Aktion Leben hier.

Einen Bericht im Standard zum Thema hier.

Auch der Artikel in der Onine-Ausgabe der Kronenzeitung ist informativ und interessant. Sie finden in hier.

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Stellungnahme des deutschen Netzwerks gegen Selektion durch Pränataldiagnostik zur Präimplantationsdiagnostik (Dezember 2010)

Im Zusammenhang mit der Debatte im Deutschen Bundestag zur Präimplantationsdiagnostik (PID) hat das Netzwerk gegen Selektion durch Pränataldiagnostik eine sehr klare Stellungnahme verfasst, die PRENET vollinhaltlich teilt und unterstützt.

Die Stellungnahme zum Download finden Sie hier.

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Positionspapier zum Thema Schwangerenvorsorge (März 2010)

Auf der PRENET-Jahrestagung im September 2009 wurde beschlossen, ein Positionspapier zum Thema Schwangerenvorsorge zu erarbeiten. Eine Arbeitsgruppe von PRENET-Mitliedern hat nun unter dem Titel "Für einen Paradigmenwechsel in der Schwangerenbegleitung" ein umfassendes Papier erarbeitet, in dem eine positive Vision für eine ganzheitliche Schwangerenbegleitung dargestellt wird. Wir werden dieses Positionspapier in den nächsten Monaten möglichst öffentlich verbreiten und versuchen, auch mit verantwortlichen PoitikerInnen in Kontakt zu treten.

Wir rufen alle Interessierten auf, uns bei der Verbreitung des Postitionspapiers zu unterstützen!!!

Das Positionspapier finden Sie hier.


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Presseaussendung zur Novellierung der Mutter-Kind-Pass-Verordnung (März 2010)

Mit 01.01.2010 ist eine Novelle zur Mutter-Kind-Pass-Verordnung in Kraft getreten, die einige Änderungen mit sich bringt. Unter anderem wird eine dritte Ultraschalluntersuchung angeboten (zwischen der 8. und 12. Schwangerschaftswoche). PRENET geht in seiner Presseaussendung auf die Auswirkungen der neuen Verordnung und die damit verbunden Befürchtungen ein.

Die Presseaussendung finden Sie hier.


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Stellungnahme von PRENET zu einem Entschließungsantrag des BZÖ zum Thema Kostenübernahme für den Combined-Test
(November 2009)

Im Mai 2009 hat das BZÖ im Parlament einen Entschließungsantrag eingebracht, in dem die Übernahme der Kosten für den Combined-Test im Rahmen des Mutter-Kind-Passes gefordert wird. Zwar wurde dieser Antrag Anfang November im Gesundheitsausschuss abgewiesen, wir möchten unseren LeserInnen den Antrag und vor allem die sehr detailierte Stellungnahme von PRENET dazu aber nicht vorenthalten.

Den Antrag können Sie hier nachlesen. Die Stellungnahme von PRENET hier.



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PRENET - Informationsblatt zum Mutter-Kind-Pass (10.06.2009)

PRENET hat in Zusammenarbeit mit BeraterInnen und ÄrztInnen ein Beiblatt zum Mutter-Kind-Pass erstellt, das werdenden Eltern Aufklärung darüber geben soll, welche Untersuchungen tatsächlich verpflichtend sind, damit es zu keinen Abzügen beim Kinderbetreuungsgeld kommt. Das Informationsblatt soll werdende Eltern dazu anregen, sich vor den diversen Untersuchungen genau mit der Sinnhaftigkeit sowie den möglichen Risken und Folgen zu beschäftigen.

Hier können Sie das Informationsblatt herunterladen.

Wir freuen uns natürlich, wenn Sie die Möglichkeit haben, das Informationsblatt weiterverbreiten!

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Stellungnahme von PRENET zum Antrag von zwei ÖVP-Landtagsklubs zum Thema "Kind als Schaden" (10.06.2009)

Der Landtagsklub der ÖVP-Salzburg sowie der Wiener ÖVP-Rathausklub haben einen gleichlautenden Antrag zum Thema "Kind als Schaden - wrongful birth" verabschiedet. PRENET begrüßt diese Initiativen ausdrücklich, ist aber nicht mit allen inhaltlichen Vorschlägen einverstanden und hat deshalb eine Stellungnahme dazu verfasst.

Den Antrag können Sie hier nachlesen.

Die Stellungnahme von PRENET hier.

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E-Rundbrief 1/2009 des deutschen Netzwerkes gegen Selektion durch Pränataldiagnostik (10.06.2009)

Das deutsche Netzwerk gegen Selektion durch Pränataldiagnostik hat einen neuen Rundbrief herausgegeben, der sich mit dem Gendiagnostikgesetz und dem neuen Gesetz zur Regelung von Spätabbrüchen beschäftigt.
Hier finden Sie den Rundbrief.



Stellungnahme des Deutschen Netzwerks gegen Selektion durch Pränataldignostik zur Anhörung im Familienausschuss des Deutschen Bundestages

Am 16. März fand im Deutschen Bundestag eine Anhörung zum Thema Spätabbrüche statt (siehe dazu auch den untenstehenden Eintrag). Das Netzwerk gegen Pränataldiagnostik hat dazu eine Stellungnahme verfasst, die inhaltlich sehr treffend die Problematik zusammenfasst und deutlich macht, dass es wenig Sinn macht über Spätabbrüche zu diskutieren, ohne die zu diesen führenden Untersuchungen in Frage zu stellen.

Die Stellungnahme finden sie hier.

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Fall Emil: Prozess in Wien eröffnet

Am 23. Jänner fand am Landesgericht für Zivilrechtssachen in Wien die erste Verhandlung im sogenannten "Fall Emil" statt. Der Kurarator von Emil Karg, der im August 2008 mit einem "offenen Rücken" geboren wurde, hat die Republik Österreich unter Bezugnahme auf den Artikel 17 der österreichischen Bundesverfassung auf ein gleichberechtigtes Leben in Würde geklagt. Der kleine Emil hätte wegen seiner schwerwiegenden Behinderung bis zu seiner Geburt straffrei abgetrieben werden können. Zudem könnten seine Eltern Schadenersatzansprüche für den Gesamtaufwand ableiten, wenn in der Pränataldiagnose ein Fehler unterlaufen wäre. Emils Eltern sahen in diesem Umstand eine Diskriminierung ihres Sohnes. Hintergrund für die Klage ist das umstrittene Urteil des OGH vom März 2008 (siehe auch weiter unten), das Eltern wegen eines Fehlers im Zuge der PND Schadenersatz für ihr behindertes Kind zusprach.

Einen Artikel des ORF Vorarlberg zum Thema finden Sie hier. 

Eine etwas ausführlichere Meldung im OTS finden Sie hier.

Einen Kommentar zu diesem Thema von Dr. Franz-Joseph Huainigg aus der Presse vom 22. Jänner 09 können Sie hier nachlesen

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Debatte im deutschen Bundestag zum Thema Spätabtreibung

Am 18. Dezember fand im deutschen Bundestag eine Debatte über drei Gesetzentwürfe und zwei Gruppenaträge statt, die mit unterschiedlichen Intentionen die Themen Spätabtreibung, Beratungspflicht und Wartefrist zwischen Diagnose und Schwangerschaftsabbruch behandeln.

Hier können Sie aus dem Internetangebot der Zeitschrift "Das Parlament" Nr. 52 vom 22.12.2008 eine Artikel zum Hergang der Debatte nachlesen.

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Behindertes Kind als "Schadensfall" nicht zulassen

Der Verfassungs- und Verwaltungsausschuss des Salzburger Landtages behandelte am 21. Jänner 2009 einen Antrag der ÖVP zum Thema "Kind als Schaden - wrongful birth". Dieser wurde mit den Stimmen der ÖVP, FPÖ und Grünen gegen die SPÖ angenommen.
Im Antrag wird die Landesregierung ersucht, an die Bundesregierung mit der Aufforderung heranzutreten, dass rechtliche Klarstellungen getroffen werden, die Schadenersatzansprüche aus der alleinigen Tatsache, dass ein Kind so geboren wird, wie es gezeugt wurde - egal, ob mit oder ohne Behinderung - nicht zugelassen werden. Außerdem wird die Bundesregierung ersucht, österreichweit klare Strukturen für die Pränataldiagnostik geschaffen.

Hier können Sie den Antrag im Wortlaut nachlesen.

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Die Aktion Leben hat eine Parlamentarische Bürgerinitiative gestartet, deren Ziel es ist, den Nationalrat zur Umsetzung folgender Forderungen zu bewegen:
  • die Einrichtung eines öffentlich finanzierten Hilfsfonds für Schwangere in Not
  • ständige Werbung für Schwangerenberatung
  • vielfältige Unterstützungen für Eltern von Kindern mit Behinderung
  • bestmögliche Kinderbetreuung:
  • Wahlfreiheit zwischen inner- und außerfamiliärer Betreuung
  • qualitätsvolle und leistbare Betreuungsplätze
Näher Informationen und die Möglichkeit zur Unterschrift finden Sie unter www.aktionleben.at.
Hier haben Sie die Möglichkeit den Download
zur Bürgerinitiative downzuloaden.

 


 
Gleichstellungsdialog zur Eugenischen Indikation
 
Am 16. April 2008 fand im Parlament auf Initiative von Nationalratsabgeordneten Dr. Fraunz-Josef Huainigg und Prof. Germain Weber (Präsident der Lebenshilfe Österreich) ein Gleichstellungsdialog zum Thema Eugenische Indikation statt. PRENET war dabei am Podium durch Andrea Strachota, Brigitte Steingruber und Martina Kronthaler stark vertreten. Hier finden Sie das Protokoll des Treffens sowie Abschriften der gehaltenen Impulsreferate (Impulsreferate/Impulsreferat Dr. Krampl).

 


 

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OGH-Urteil zum Thema Schadenersatz


Der Oberste Gerichtshof spricht Eltern erstmals die gesamten Lebenshaltungskosten für ein Kind zu, dessen Behinderung während der Schwangerschaft hätte erkannt werden können. Der Spitalserhalter haftet. Im Folgenden können Sie das Urteil sowie Stellungnahmen, die im BIZEPS-Newsletter veröffentlicht worden sind, nachlesen:

 

Das OGH-Urteil zum Thema Schadenersatz aufgrund der Geburt eines behinderten Kindes im Wortlaut – siehe beiliegendes PDF-Dokument.

 

Artikel aus der Tageszeitung Die Presse vom 03.03.2008

http://diepresse.com/home/recht/rechtallgemein/367150/index.do

 

Ist ein behinderter Mensch ein Schadensfall?

Schockierender Zeitgeist: Schadenersatz für "mangelhaften" Menschen?

http://www.bizeps.or.at/news.php?nr=8702

 

Ärztekammer warnt vor ethischem Dilemma

Dorner: Gesellschaftspolitischer Handlungsbedarf - Ursache und Wirkung nicht verwechseln

http://www.bizeps.or.at/news.php?nr=8707

 

Kdolsky verteidigt OGH-Urteil

ÖVP-Behindertensprecher findet die Sichtweise seiner Parteikollegin und

Familien- und Gesundheitsministerin bedenklich. Dies berichtet das Profil

vom 10. März 2008.

http://www.bizeps.or.at/news.php?nr=8695

 

Lebenshilfe Österreich fordert breite gesellschaftliche Debatte

Die Lebenshilfe Österreich fordert eine breite gesellschaftliche Debatte

über die Themen eugenische Indikation und ungewollte Geburt eines Kindes

("wrongful birth").

http://www.bizeps.or.at/news.php?nr=8691

 

Haidlmayr: SPÖ-Lapp outet sich als behindertenfeindlich

Grüne verurteilen OGH-Entscheid zu Menschen mit Behinderungen

http://www.bizeps.or.at/news.php?nr=8690

 

Huainigg: "Weitreichendes OGH-Urteil stellt Lebensexistenz behinderter

Menschen in Frage"

http://www.bizeps.or.at/news.php?nr=8683